Das ABATON (von griech. αβατος, ábatos: unzugänglich) bzw. lat. Adytum, Plural Abata bzw. Adyta, ist ein heiliger, für die meisten Menschen unbetretbarer Ort. |
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Das ABATON-Kino in Hamburg war eines der ersten Programmkinos in Deutschland. Hier wurde 1970 das ,Programmkino‘ erfunden, ein Kinotyp, der heute ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Kinolandschaft ist. Die Gründer des ABATONs, Werner Grassmann und Winfried Fedder, belebten das darniederliegende Kinogeschäft in den 70er Jahren, indem sie ein Programm in ihrem Kino machten, das ihren eigenen Wünschen entsprach und nicht den verkrusteten Strukturen der Kommerzkinos gehorchte. Der Name wurde nicht nur aus inhaltlichen, der Platz für das Besondere, sondern auch aus praktischen Gründen gewählt, denn so erscheinen wir in den Zeitungen immer an erster Stelle. Heute kommen jedes Jahr mehr als 220.000 Besucher ins ABATON, um ein vor allem europäisches Programm zu genießen. Es ist ein kultureller Mittelpunkt Hamburgs geworden, nicht nur für Filme, auch für Musik, Kunst und Literatur. Im Jahr 2006 wurden wir vom Bundesminister für Kultur und Medien für das beste Kinoprogramm 2005 in der Bundesrepublik ausgezeichnet. Jedes Jahr stellen bei über 150 Veranstaltungen Regisseure, Schauspieler und Autoren ihre Filme im ABATON vor. |