Wang Wei ist ein Mann wie andere auch. Aber nachdem ein Verbrechersyndikat seine Tochter entführt hat und er feststellen muss, dass die Polizei korrupt ist und keinen Finger krumm macht, nimmt Wang die Rettung seiner Tochter selbst in Angriff. Wo beginnen? Vielleicht beim Schuhwerk … statt Flip-Flops trägt Wang jetzt lieber derbe Stiefel mit Stahlkappen!
Schon recht schnell begegnet er dem Journalisten Navin, der einen persönlichen Krieg gegen die Verbrecher führt, seit seine Frau bei der Arbeit an einem Artikel über das Syndikat auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Kurzum: Wang und Navin geraten in einen brutalen Strudel der Gewalt, als sie sich der übermächtigen Organisation stellen, die niemals Zeugen hinterlässt…
Bill Kong ist der Produzent („Tiger & Dragon“, „Hero“, „Kung Fu Hustle“), der hinter ,The Furious‘ steht. Er sagt mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Ich mache einen Actionfilm, der die Welt erschüttern wird. Wenn wir scheitern, wird es nur so gut wie ‚The Raid‘“ (der für viele einer der besten Martial-Arts-Filme ist).
Die Kämpfe werden so dargestellt, dass nichts versteckt oder in Schnitten gelöst wird. Hier weiß man genau, wo die Kämpfer stehen, wer wen angeht und wie es zum Treffer kommt … und das es verdammt weh tut. Die Kamera ist dabei ständig in Bewegung, teils mitten im Kampf, dann wieder außerhalb. Was Regisseur Kenji Tanigaki und Action-Choreograf Kensuke Sonomura hier abliefern, ist der stärkste Martial-Arts-Film der Saison.
Regie Kenji Tanigaki
Drehbuch Tin Shu Mak
Kamera Meteor Cheung
Musik Elliot Leung, Olivia Xiaolin
Action-Choreographie Kensuke Sonomura
Besetzung Xie Miao, Joe Taslim, Brian Le, Yang Enyou, Joey Iwanaga
HK/CN 2025, 113 Min., chin.OmU