Irgendwo in Island lebt die Künstlerin Anna mit ihren Kindern. Der Vater ist nur ab und zu als Gast zugelassen. Wenn der Abend spät wird, muss er gehen. Außerden ist Magnus oft wochenlang auf See. Anna trägt die Hauptlast der Erziehung, während Magnus eher wie ein Gast in der Familie wirkt. ,The Love That Remains‘ verfolgt ein Jahr im Leben einer Familie, während die Eltern ihre Trennung verarbeiten. Dabei werden wir Zeuge ihrer künstlerischen Arbeit. Ihre Werke entstehen viel in der Natur und mit der Natur in Island (Regen und Sturm). Unmögliche Dummheiten sabbelnde Galeristen schauen auch vorbei.
Mit ,The Love That Remains‘ gelingt dem preisgekrönten Regisseur Hlynur Pálmason ein Kunststück an verspieltem Minimalismus, das den wundersamen Zauber alltäglicher Momente feiert – und dahinter tiefe Wahrheiten über das Leben findet.
Vom isländischen Regisseur Hlynur Pálmason zeigten wir 2020 den kathartischen Film ,Weißer weißer Tag‘. 2022 erschien sein Islandepos ,Godland‘. Beide zeigen wir im Juni an ausgesuchten Terminen zur aktuellen Erstaufführung.
Cineville-Preview
Am 14. Juni um 19.30 Uhr zeigen wir den Film wenige Tage vor derm Starttermin in Kooperation mit Cineville in einer Preview.
Drehbuch, Regie Hlynur Pálmason
Kamera Hlynur Pálmason
Musik Harry Hunt
Besetzung Saga Garðarsdóttir, Sverrir Gudnason, Ída Mekkín Hlynsdóttir, Þorgils Hlynsson, Grímur Hlynsson
IS/DKSE/FR 2025, 109 Min., isl.OmU